Gabriele Schrötter

Gabriele SchrötterAls "Tänzerseele" im Meraner Raum geboren und aufgewachsen zeigte sie schon als Kind großes Interesse für alles Künstlerische und Kreative. Kurse an der Musikschule Meran gaben der kleinen Tänzerin eine erste Richtung, und fortan wurden Arabesquen bevorzugt auf der Flöte ausgeführt, weniger im Prinzessinnengewand zur Faschingszeit. Später wechselte sie ans Klavier, allerdings setzte der volle Stundenplan der Hotelfachschule Kaiserhof der musikalischen Tätigkeit Schranken und schließlich ein Ende.

1996 begann Gabriele, Standard- und Lateintänze bei den Black & White Dancers zu lernen und nahm gleichzeitig auf eine Empfehlung hin an einem Kurs für Orientalischen Tanz teil. Seitdem tanzt sie - der es bei jeglichem Rhythmus oder Melodie zumindest in den Fingern juckt - ausschließlich orientalisch, für sich oder um den Tanz mit all seinen wohltuenden Wirkungen weiterzugeben.

Kontinuierliches Studium bei ihrem türkischen Lehrer, ergänzt durch zahlreiche Workshops in Deutschland und Italien und verschiedene Orientreisen prägten die ersten Jahre.

Vom Meister als Lehrerin ausgewählt und ausgebildet, zögerte sie lange, bis sie 2001 im Bildungshaus Schloss Goldrain ihre ersten Kurse abhielt. Seither wurde die Grundausbildung ergänzt durch den erfolgreichen Abschluss des Pädagogischen Lehrgangs mit Amoura Latif (Tanzsommer Bozen), sie ist geprüfte "maestra diplomata in danze orientali MIDAS " (associazione maestri italiani di danze sportive) und hat an Sahra Saeedas Diplom-Ausbildung mit Schwerpunkt ägyptische Folklore „Journey to Egypt 1“ teilgenommen. Da der Orientalische Tanz in seinem Wesen auf Improvisation beruht, war die "TAI Tools" Ausbildung bei Raksan in Berlin eine logische Folge.

Gabriele liebt den Tanz mit dem Schleier (was ihr zum Namen „Schleierelfe“ verhalf), den melancholischen und gleichzeitigen lebensbejahenden Baladi, Tanoura = Drehtanz und das Trommelsolo, bevorzugt zu Livemusik. Im Orientalischen Tanz stellt die Tänzerin jene Stimmung dar, die die Musiker ausdrücken und erweitert dadurch die akustische durch die optische Dimension, was eine energetische Spirale in Gang bringt, die im Idealfall zum Tarab führt. Die Zusammenarbeit mit geschätzten Musikern wie dem Perkussionistenpaar Bruno & Elli Assenmacher aus Köln, Max Castlunger & Emanuel Valentin, der Perkussionistin Samia Charbel aus Beirut u.a.m. stellen für sie Highlights dar ebenso wie mehrere Luxor-Reisen, bei der sie nicht nur dortige Musiker kennenlernte, sondern auch in die mystische Dimension des Drehtanzes eintauchte.

 

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Wer sich selbst und and're kennt
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen.
Sinnig zwischen beiden Welten
Sich zu wiegen, lass ich gelten;
Also zwischen Ost und Westen
Sich bewegen sei zum Besten.

Johann Wolfgang von Goethe

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