Christine Agostini

Christine Agostini

Salam!

Meine erste Begegung mit dem Orientalischen Tanz war 1987 in Kairo, als mich die Tänzerin in einer Show nachhaltig beeindruckte. Einige Jahre später erfuhr ich, daß es Kurse in Meran gab und meldete mich sofort an. Seither nimmt der orientalische Tanz einen wichtigen Platz in meinem Leben ein.

Schnell konnte ich die wohltuende Wirkung des Tanzes an mir selbst spüren. Die Rückenschmerzen, die mich seit einem Sturz als Teenager begleiteten, ließen schon nach kurzer Zeit stark nach. Bauchtanz begleitete mich auch während der Schwangerschaft und bis wenige Tage vor der Geburt meiner Tochter Jasmin. Seit meiner Oberschulzeit war ich von der orientalischen Kultur fasziniert und durch diesen Tanz bot sich mir nun die Gelegenheit, so richtig in die arabische Kultur, Musik, Bräuche, Sprache und die Küche einzutauchen. Entsprechend führten mich Reisen mehrmals nach Tunesien, aber auch in die Türkei, nach Ägypten und Marokko.

Meine Ausbildung zur Lehrerin erhielt ich von Erkan, dem ich auch viel Wissen über die psychologisch-philosophischen Hintergründe und Auswirkungen verdanke. Bei einer Reihe von Dozenten aus dem In- und Ausland setze ich meine Weiterbildung fort. 2005 erhielt ich zusammen mit einer kleinen Gruppe von Lehrerinnen als italienweit erste das MIDAS (Maestri italiani danza sportiva)-Diplom zur Lehrerin für Orientalische Tänze und bin seit 2010 Mitglied des CID (International Dance Council, von der Unesco anerkannt).

Seit 1997 gebe ich Kurse für Erwachsene und von 2002 bis 2015 auch für Mädchen (ab 5 Jahren). Für den Unterricht der Kinder besuchte ich mehrere Jahre lang die Fortbildung bei Eva Stehli-Attia in München. Während dieser mittlerweile 26 Jahre Orientalischer Tanz und 21 Jahre Unterrichtstätigkeit nahm ich mehrmals am International Oriental Dance Congress von Margarita Gandra teil, wo ich Masterclass-Kurse bei weltberühmten internationalen LehrerInnen besuchte. Zweimal wurde ich dort auch als ReferentIn eingeladen.

Ich liebe den klassischen Raqs Sharqi, aber auch den Folklore. Mein allerliebster Stil im Orientalischem Tanz ist der ägyptische Baladi, den ich zu jedem Anlass immer gerne tanze.

Seit ca 10 Jahren beschäftige ich mich auch Tänzen aus dem Balkan (Tänze der Roma Völker). Tanzbewegungen aus diesem Stil und die fröhliche, energiegeladene, aber auch melancholische Musik baue ich ab und zu auch in meine Kurse ein.

ATS ® – American Tribal Style

2010 kam ich zum 1. Mal in Kontakt mit ATS® – es war Liebe auf den ersten Blick! Zwei Jahre später begann ich einen Fortbildungskurs im ITS/ATS Stil bei Barbara Salice in Verona und danach mit Paola Maya in Vicenza. Es folgten und folgen zahlreiche Workshops bei international bekannten DozentInnen, hauptsächlich aus den USA und Großbritannien.

ATS® ist eine relativ junge Strömung im Orientalischen Tanz, die in Kalifornien in den 80er Jahren von Carolena Nericcio und ihrer Gruppe FatChanceBellyDance (FCBD) in die Szene gebracht wurde. Dieser Stil ermöglicht den Tänzerinnen, synchron in der Gruppe zu tanzen. Die Tanzbewegungen werden – ohne Choreographie, sondern mittels CUES (Kommandos) – von einem/r Leader gegeben, worauf die Mittänzerinnen (FOLLOWERS) mit bestimmten Bewegungen reagieren. Die Wurzeln des ATS® liegen im Orientalischen Tanz, aber auch im Flamenco, im Indischen Tanz, in Folklore aus Nordafrika.

Beim Tanzen entsteht eine starke Gruppenenergie. ATS® feiert die Weiblichkeit, die „Sisterhood“ und hauptsächlich die gemeinsame Stärke, die entsteht, wenn Frauen zusammenkommen. Der Tanz ist raffiniert, elegant, stark, sinnlich (nie explizit) und hypnotisch. ATS®-Tänzerinnen begleiten sich selbst gern mit Zimbeln (Instrumente in Form runder Scheiben aus Messing, die die Tänzerinnen an den Fingern tragen), eine Erbschaft der Ghawazee, nomadischer Straßentänzerinnen aus Ägypten.

Email an Christine

Handy 335 5877150

 

Der Tanz der Zukunft wird der Tanz der Vergangenheit sein?
Der Tanz der Zukunft wird aus Afrika kommen?
Die Tänzerin der Zukunft wird die Freiheit der Frau tanzen,
sie wird die höchste Intelligenz mit der höchsten Freiheit des Körpers verbinden.

Isadora Duncan